Prinz Eugene u Prinzessin Auguste Amalie, © Andreas Kuhnlein

Ausstellung 200 Jahre Herzöge von Leuchtenberg

Das Fürstentum Leuchtenberg wurde vor rund 200 Jahren aus der Taufe gehoben. Eugène war einer der reichsten und großzügigsten Fürsten in Bayern. 1817 legte er den Grundstein zum Palais Leuchtenberg in München. Die Leuchtenbergs besaßen damals mit die größten Kunstschätze im Land. Einen kleinen Einblick in die Sammelleidenschaft der Leuchtenbergs, in deren Münchner Zeit und darüber hinaus bietet diese Wanderausstellung des Freundeskreises Leuchtenberg.

Über 100 verborgene Stücke aus den Depots öffentlicher und privater Sammlungen können gezeigt werden. Da sind die herzoglichen Schlittschuhe aus der Seeoner Zeit, ein exzellenter Lampenschirm aus Schloss Malmaison von dem berühmten Pariser Aquarellisten und Miniaturisten Auguste Garneray Simeon (1785 – 1824), ein noch heute ausgeschossener und von Herzog Georg gestifteter Schützenpokal, ebenso wie Karten des Eichstätter Fürstentums, Exotisches aus Brasilien und Ostindien (der rote Ibis, ein Rotlori und der Leuchtenbergit) sowie Paradedegen aus Eugène‘s Zeit samt der Entwurfszeichnung. Nicht zu vergessen Detailpläne und Aquarelle dieses Palais‘ ebenso wie ein Teil eines ursprünglichen Prachtpferdegeschirrs aus Stein an der Traun. Begleitet wird die Ausstellung von einem kurzen Dokumentationsfilm zum Herzogshaus Leuchtenberg.

Die Ausstellung läuft von 8. März bis 26. Mai, täglich von 10 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.