Pflasterarbeiten am kleinen Parkplatz, © Kloster Seeon

Komfortabel, idyllischer, grüner - unsere neuen Außenanlagen

Nun wird Kloster Seeon noch komfortabler erreichbar, idyllischer und grüner! Die Bauarbeiten an den Außenanlagen haben begonnen. „Ziel ist es, die Kulturlandschaft rund um Kloster Seeon aufzuwerten, und für Fußgänger und Spaziergänger bessere und schönere Wege zu uns anzulegen“, sagt der Geschäftsführer von Kloster Seeon Gerald Schölzel. Seit einigen Wochen beschäftigen sich deshalb die Bauabteilung des Bezirks Oberbayern, die untere Naturschutzbehörde, Denkmalschützer und Beschäftigte des Gartendenkmalschutzes mit diesem Projekt.

Über die Jahre hinweg wuchsen auf der Halbinsel Bäume, Sträucher und Hecken entlang des Ufers. Sie versperrten so allmählich die Ausblicke von der Insel auf die Umgebung und die Einblicke von außen auf das Kloster. Dass das Kloster früher nur mit einem schmalen Damm mit dem Festland verbunden war, war nicht mehr sichtbar.

Deshalb wurden jetzt Hecken entfernt und kranke Bäume gefällt, um Platz für Neues zu schaffen. „Das hört sich leichter an, als es ist“, so Schölzel. „Wir haben mit unseren Fachleuten immer wieder geprüft: Wo wächst was, wo gibt es schöne Ausblicke, welchen Blick auf das Kloster sollte man von außen haben, und wie können wir unser schönes Kloster in dieser einmaligen Kulturlandschaft gekonnt in Szene setzen? Gemeinsam haben wir so eine sehr umfangreiche Planung erstellt, die jetzt umgesetzt wird.“ Auf dem Papier sind alle möglichen Aus- und Einblicke aufgezeichnet. Nachdem wuchernde Hecken und Sträucher und kranke Bäume entfernt waren, ging es ans Pflanzen. Bergahorn, Erlen und Silberweiden wurden neu gepflanzt, dazu kamen Hainbuchenhecken.

Kaum mehr sichtbar ist die historische Allee aus Linden und Eichen am großen Parkplatz vor der Halbinsel. Sie soll jetzt auch neu gestaltet und mit weiteren Lindenbäumen ergänzt werden. „Wenn wir unsere Bauarbeiten rund ums Kloster abgeschlossen haben, werden wir auch einen neuen, schönen Fußweg am See zum Kloster anlegen“, verspricht Schölzel. „Er wird selbstverständlich auch barrierefrei sein. Für Hotel- und Kirchenbesucher sollen neue Parkplätze am Kloster entstehen. Für Radfahrer wird es Stellplätze und Ladestationen für die E-Bikes geben.

Gefällt werden musste leider auch einer der ältesten Bäume, von dem allerdings nur mehr ein Gerippe zu sehen war. Doch er bleibt auf dem Gelände. „Wir haben ihn auf eine Wiese am Kloster gelegt“, so Schölzel. „Jetzt wird daraus ein Mini-Biotop. In dem Totholzbaum werden Käfer und andere Insekten ihre Heimat finden. Auch das war uns bei der Erneuerung der Außenanlagen wichtig.“